Prozessmanagement setzt sich durch

Köln, 29.03.2011 – Laut der aktuellen Studie „Status Quo Prozessmanagement 2010/2011“ stehen erneut die Reduzierung der Durchlaufzeiten, die Steigerung der Leistungsqualität und mit einem Wert fast 70% das „Bessere Verständnis des eigenen Geschäftsmodells“ ganz oben auf der Liste der Vorteile der Prozessorientierung.

Bereits zum achten Mal in Folge führte die BPM&O GmbH, in Zusammenarbeit mit der FH Bonn-Rhein-Sieg (unter der Leitung von Prof. Dr. Gadatsch) und in Kooperation mit der EBS Universität im gesamten deutschsprachigen Raum seine Untersuchung zum Thema Prozessmanagement durch. Insgesamt beteiligten sich 211 Unternehmen an der Online-Umfrage.  Über 50% der Umfrageteilnehmer, kommen aus dem Mittelstand (100-5000 Mitarbeiter) und ca. 25% aus Unternehmen größer 5000 Mitarbeiter.

Obgleich Prozessmanagement in der Wahrnehmung der Umfrageteilnehmer mit 81% immer noch als „sehr wichtig“ betrachtet wird, geben nur 5% an, Prozessmanagement vollständig mit der Unternehmensstrategie verbunden zu haben. Auch haben nur 22% einen unternehmensweiten Verantwortlichen (CPO-Chief Process Officer) für Prozessmanagement definiert.

Für die Autoren der Studie sind die drei wesentlichsten Handlungsfelder:

Handlungsfeld 1 – Top-Führungskräfte direkt einbinden und fordern!
Den meisten Unternehmen gelingt es nur sehr zögerlich strategische Herausforderungen mit den Prozessen zu verbinden. Als Trend lässt sich hier eine leichte Verbesserung feststellen. Aber Kernaufgabe bleibt weiterhin die Verbindung zwischen strategischem Wollen und Zielen mit dem systematischen Umsetzen über Prozesse herzustellen.

Handlungsfeld 2 – Methodeneinsatz im Unternehmen optimieren!
Teilweise konkurrierende Methoden mit dem Prozessmanagement wie z.B. Six Sigma sollten strukturiert in das Prozessmanagement integriert werden. Hier ist eher ein Rückschritt er-kennbar, was für eine zukünftige effiziente Vorgehensweise Defizite aufzeigt. Klare Herausforderung ist: Vorhandene Ansätze mit Prozessbezug identifizieren und im Sinne eines nachhaltigen Ansatzes in das Prozessmanagement integrieren.

Handlungsfeld 3 – Umsetzungshemmnisse für Prozessmanagement analysieren!
Reifegradmodelle zur Messung des Einführungsfortschritts auf der Organisationsebene spielen in den Aussagen der teilnehmenden Unternehmen immer noch eine untergeordnete Rolle. Im Schwerpunkt überwiegen prozessbezogene Reifegradmodelle oder der völlige Verzicht einer regelmäßigen Fortschrittsprüfung. Was nicht gemessen wird, wird auch nicht gesteuert.

Für Thilo Knuppertz, Geschäftsführer der BPM&O GmbH  und verantwortlicher Autor der Studie gilt folgendes Fazit „Die Organisation ist als Ganzes gefragt für Nachhaltigkeit bei der Einführung von Prozessmanagement zu sorgen. Prozessmanagement ist kein Selbstläufer und muss im Sinne eines teamorientierten Ansatzes mühsam und diszipliniert angewendet werden. Hierzu sind insbesondere die Führungskräfte gefordert. Nur wer Prozessmanagement Vorhaben auch als Veränderungsprojekte versteht hat Aussicht auf Erfolg. Die geplanten Projektaktivitäten für 2011 zeigen. Das sich viele Unternehmen auf dem Weg zu einer prozessorientierten Organisation gemacht haben

Die komplette Studie „Status Quo Prozessmanagement 2010/2011“ kann HIER abgerufen werden.

 

BPM&O GmbH
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